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Praktische Philosophie

1) Wann ist Philosophie praktisch?

Wenn sie nebst den losgelösten Fragen über Herkunft, Sinn und Zukunft des Menschen ebenso die Frage stellt: Was können wir aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen entnehmen, inwiefern erklären sie unser Leben und die Entstehung des Universums, und was für eine Bedeutung ergibt sich aus alledem für unser Leben?

Philosophie ist praktisch, wenn sie wissenschaftliches Erkennen, weiträumiges Denken und ethisches Handeln der Menschen als zusammenhängend begreift.

2) Künstlich errichtete Grenzen des Denkens

So weit fächerübergreifend zu denken, ist für die meisten Experten ungewohnt. Es ist nämlich erstaunlich, wie klar sich die Physiker abgrenzen: Wir können nur Natur-Vorgänge beobachten und auswerten, die sich einige Trillionstelsekunden nach dem Urknall abgespielt haben. Die Physikprofessorin Kathrin Altwegg, Bern, sucht nach anderen Lebewesen im Universum. Und sie versucht die Frage zu klären: Inwiefern können Kometen, bestehend aus Eis und Staub, für die Wasservorkommen auf der Erde gesorgt haben. Man weiss von vielen Kometen, die im Laufe der Erdenzeit mit unserem Planeten zusammengestossen sind. Aber reicht das aus, um unsere Flüsse, Seen und Meere zu füllen?
Zur Frage, ob es eine Intelligenz gebe, welche die Entstehung des Universums gelenkt habe, kann sie nichts Konkretes antworten.





3) Die Frage nach dem Urheber

Hierzu eine Geschichte: Ich ging in die grösste Stadt des Landes, suchte das naturwissenschaftliche Institut und erkundigte mich nach dem erfahrensten Forscher mit den umfassendsten Kenntnissen.

Ich stellte jene Frage, welche alle Astronomen seit jeher interessiert: Wie ist das Universum entstanden? Er antwortete: In der frühen Zeit war die ganze Masse des Universums in einem ganz kleinen Raum zusammengeballt, da gab es eine riesige Explosion, und die Masse dehnte sich aus, und es entstanden extrem viele Elementarteilchen, nach einiger Abkühlung des Raumes die ersten Verbindungen aus Sauerstoff, Wasserstoff, Kohlenstoff und Stickstoff. Daraus hat sich im Laufe der Jahrmilliarden biologisches Material entwickelt, also kleine Lebewesen, bestehend aus Aminosäuren, später Proteinen, und die haben sich vermehrt. Durch Mutationen im Erbgut sind daraus im Laufe weiterer Millionen von Jahren höher entwickelte Lebewesen geworden, und wie wir wissen, zuletzt der Mensch.

Ich fragte: Wer lieferte denn die Materie, die Energie und die Naturgesetze zu all diesen Vorgängen? Er entgegnete: Das spielte sich gemäss der kosmologischen Theorie, den Friedmann-Gleichungen, der Hubble-Konstante und diverser Dichteparameter ab... Ich hakte nach: Ja aber wenn solche Prozesse ablaufen, muss es doch eine Intelligenz geben, die das erfunden und gelenkt hat!? Er schien meine Zwischenfrage zu überhören und fuhr fort: Nun, es ist ja bekannt, dass am Anfang ein Zeitpunkt Null war, an welchem der Wert des Skalenfaktors verschwindet, also das Universum keine Ausdehnung hatte und die Temperatur und Dichte unendlich groß werden. Dieser Zeitpunkt wird als „Urknall“ bezeichnet. Er ist eine formale Singularität der Lösung der Friedmann-Gleichungen...

Ich unterbrach ihn, naiv fragend: Ja gut, hat denn Herr Friedmann den Urknall erfunden? Er: Jetzt werden Sie nicht komisch - natürlich nicht. Und wenn Sie über irgendeine Art Intelligenz debattieren wollen, dann wenden Sie sich am besten an Dr. Wissmann von der Neurologie der Uniklinik.... Ich muss mich jetzt verabschieden, auf Wiedersehen.



4) Übergangspunkt Physik -> Ethik

Merken Sie's? Für die Allgemeinheit der Naturwissenschafter sind Fragen nach einem Urheber des Universums tabu. Man kann nicht darüber sprechen, solange man keine Beweise hat, ihn nicht in einer Gleichung fassen kann. Und: Falls es ihn gäbe, wer weiss, würde er gar noch Ansprüche an uns stellen, und das wollen wir doch auf alle Fälle verhindern! Eine höhere Macht -- puuh!
Da liegt der Unterschied zum praktischen Philosophen: Er kann übergreifend, ganzheitlich denken. Nichts blendet er aus, was auch noch das Resultat seiner Forschung sein könnte.



5) Meine Interpretation der Entstehungsgeschichte

Dass am "Anfang" Materie bestand, dass es Energie gab, dass physikalische Gesetzmässigkeiten bestanden, welche die Prozesse steuerten, dass also bereits ein Konzept und Kräfte bestanden, welche 'die Welt im Innersten zusammenhalten', das alles kann nicht aus Zufall entstanden sein. Der Zufall ist keine Person, er hat keine Intelligenz und schafft keine Konzepte. Das ist simpel zu verstehen. Infolgedessen muss zwangsläufig ein Urheber existieren, das Schaffenskraft hat; auch wenn wir Menschen uns das nicht so konkret vorstellen können.

Die rein zufällige Evolution kann auch darum nicht zutreffen, weil es für sie mindestens diese 5 unbezwingbaren Stufen gegeben hätte:
- Die Entstehung eines Sonnensystems, welches Jahrmilliarden stabil läuft
(Kreisung der Planeten um die Sonne, genügende Energieproduktion für das Leben auf der Erde)
- Der Schritt von der toten Materie zum Einzeller
- Der Schritt vom Einzeller zu wirbellosen Tieren
- Der Schritt zu den Wirbeltieren
- Die Entwicklung eines geistbegabten Menschen, der Kulturgüter, Kunst, Technologie schafft





6) Suche nach dem Urheber

Ich postuliere also einen Urheber, der dieses Universum geschaffen hat.
Wir stellen unzweifelhaft fest: Die Erde mit ihrer Vegetation und Fauna ist sehr vielseitig, schön, originell, abwechslungsreich, ja verschwenderisch ausgestattet mit Pflanzen und Tieren aller Art. Leuchtende Farben, wechselnde Jahreszeiten und vielerlei Stimmungen umgeben uns. Die Erde hat ein funktionierendes Wasserkreislaufsystem, auf ihr werden die Abfälle zu 100 Prozent wiederverwertet, und ihre Ressourcen werden von Tieren und Pflanzeen nicht aufgebraucht.
Die menschliche Rasse hingegen ist mit ihrer Art zu wirtschaften im Begriff, viele Gleichgewichte zu gefährden.
Sie bildet Machtstrukturen, grenzt aus, nutzt aus, schränknkt ein, beseitigt unbeliebte Individuen usw.
Wenn man die Bedürfnisse der Menschen betrachtet, sind sie hierin (fast) alle gleich: Nahrung, Unterkunft, Privatsphäre, soziale Kontakte, Intimität in einem kleinen Rahmen, Nachkommen aufziehen, sinnvolle Betätigung wie beispielsweise einem Bedüftigen zu Hilfe kommen, sind die Bedürfnisse, die allgemein vorhanden sind.



6) Suche nach dem Urheber



12 Werte gefunden, die das Zusammenleben entscheidend beeinflussen und die Lebensqualität aller hoch halten:

- Leib, Leben und Grundbedürnisse der Mitmenschen respektieren
Gerechtigkeit bedeutet, jeder hat gleiches Recht
- Wenn ich rede, dann die Wahrheit
- Verlässlichkeit: Versprechen einhalten
- Das Eigentum anderer nicht antasten
- Konflikte sachlich angehen, lösungsorientiert handeln
- Versöhnungsbereit leben
- In der Politik für die Benachteiligten einstehen
- Faire Verträge - Betrug vermeiden - Ausbeutung bekämpfen *
- Sorge zur Umwelt tragen
- Korruption bekämpfen
- Falsches Verhalten von Machthabern publik machen
- Die Glaubensfreiheit muss gewahrt bleiben


*Bekämpfung von Menschenhandel konkret: Verein ACT212, in welchem ich mitarbeite -> Verein ACT212



Lebensfragen

Einige Gedanken über
die grundlegenden Dinge unserer Existenz:



In den Momenten der Distanz zum Alltagstrubel frage ich mich:
Wie weit hat es der Mensch bisher gebracht? Welche Werte haben heute Gültigkeit? Wie gehen wir mit Konflikten und Aggression um? Bringt die Zunahme der Kommunikation die Menschen echt näher oder täuscht der Schein? Ist unsere Gesellschaft humaner als zur Zeit der alten Griechen?

Technisch und materiell wäre es möglich, alle Menschen rund um den Globus mit Nahrung, einer angemessenen Wohnung und mit fliessendem Wasser zu versorgen. In Indien reichen bereits 1000 Franken, um einem einfach lebenden Menschen 1 Jahr das Essen zu bezahlen. Wir haben ein riesiges Wissen über die Weltsituation und die Möglichkeiten zur Lösung der anstehenden Probleme - wir wären heute in der Lage, etwas ähnliches wie das Paradies nachzubilden, aber warum tun wir es nicht?

Diese Diskrepanz ist schon für uns schwer auszuhalten, geschweige denn für Flüchtlinge und vom Hunger bedrohte Menschen.
Ich denke, dass die Antworten zu diesen vier Fragen entscheidend wichtig sind:

- Woher kommt der Mensch und der Planet Erde?
- Was ist der Sinn des menschlichen Daseins?
- Welches ist eine tragfähige Grundlage für Entscheidungen?
- Wie wird der Mensch frei von Zwangs- und Fehlverhalten?
Woher kommt der Kosmos - und der Mensch?

Tatsache ist, dass wir Menschen auf dem einzigen Planeten unseres Sonnensystems leben, welcher für uns sowie Tiere und Pflanzen eine günstige Umwelt bietet. Bekannt ist auch, dass wir zu einer der vielen existierenden Galaxien gehören, welche von mittlerer Grösse ist und ca. hundert Milliarden Sterne hat. Der für uns "nächstgelegene" Stern ist 4.3 Lichtjahre entfernt (9'470'000'000'000 km).

Tatsache ist auch, dass es auf der Erde zahlreiche Oekosysteme gibt, Nahrungsketten, einen Wasserzyklus, und dass alle Lebewesen in sich sehr gut organisiert sind, ja sogar Selbstheilungsmechanismen haben. Weiter wissen wir, dass die Materie in einem Kreislauf auf- und abgebaut wird, so dass praktisch aller 'Abfall' wiederverwertet wird. Der biochemische Stoffwechsel von Mensch und Tier ist genauen Gesetzmässigkeiten unterworfen, und zur Verwertung unserer Nahrung bedarf es tausender Enzyme, zumeist hochkomplexe Eiweisse also, die die chemischen Reaktionen steuern. Der Körper stellt sie selbst her. Die Spezialisierung der Zellen zu Haut, Knochen, Muskelfasern, Leber- oder anderen Geweben geschieht schon im Embryo und aufgrund von Wachtumsprozessen, die teilweise noch erforscht werden. Die genetischen Informationen der Zellkerne sind verantwortlich für die Ausgestaltung jeder Zelle! Die gesamtheitliche Betrachtung solcher Forschungsergebnisse ist äusserst wichtig, wenn man die Frage nach dem Urspung des Lebens beantworten will.

Folgerung: Aus dem organischen und hochkomplexen Zusammenspiel all dieser Umweltfaktoren und Lebensformen folgt mit grösster Wahrscheinlichkeit, dass es einen geistbegabten Urheber gibt, der nach einem genialen Konzept die Welt erschaffen hat!

Die Erde und das Weltall sind Gottes Werk

Der das Universum geschaffen hat, ist sehr mächtig.
Der die Naturgesetze erfunden hat, ist sehr souverän und weise.
Der die Sonne mit grosser Energie ausgestattet hat, ist sehr kraftvoll.
Der den Pflanzen ihre Schönheit gegeben, hat, ist sehr fantasievoll.
Der die Tiere so verschieden gemacht hat, ist ausserordentlich ideenreich.
Der die Menschen mit Geist begabt hat, ist sehr grosszügig.
Der sich in seinem Sohn offenbart hat, ist sehr freundlich.
Der schlicht alles Leben spendet, ist wirklich grosszügig.

Keinen Atemzug täten wir, keinen Gedanken dächten wir,
keinen Schritt machten wir und keinen Laut hörten wir -
ohne das, was wir von ihm erhalten haben.

Auch all unsere Maschinen, Geräte, Technologien würden nicht funktionieren, kein Elektron würde sich irgend in einem Draht auf den Weg machen, wenn nicht die dafür nötigen Konzepte und Naturgesetzte vorhanden wären.